Willkommen bei der Wasserwacht Ortsgruppe Neu-Ulm

Wasserwacht meets Baywatch

Zum Kinostart des Baywatch Kinofilms waren wir am Donnerstag Abend im Dietrich Kino Neu-Ulm mit einer Ausstellung vor Ort und informierten über unsere Arbeit als Rettungsschwimmer, unser Material und die zahlreichen Möglichkeiten bei uns mitzumachen.

Absicherung Einsteintriathlon

Am 28. Mai um exakt 9:55 Uhr stürzten sich die ersten Triathleten in die nur um die 17°C "warme" Donau. Bei strahlenden Sonnenschein und einem optimalen Wasserstand fanden sie die ideale Bedingungen vor. Unser Einsatzauftrag beinhaltete die Absicherung der 2. Streckenhälfte, die erste wurde von den Kollegen der DLRG beaufsichtigt. Der Einsatz endete ohne besondere Vorkommnisse um 15:30 Uhr. Im Einsatz waren insgesamt 25 Einsatzkräfte, ein Einsatzleitfahrzeug der Kreis-Wasserwacht, 4 Motorrettungsboote mit Zugfahrzeugen, 2 Sit-Up-Kajaks und 6 Rettungsbretter mit Wasserrettern. Vielen Dank an die uns unterstützenden Ortsgruppen Weißenhorn und Elchingen.

Helmut Graf

Zwei SEG-Einsätze zur Rettung von Personen aus der Donau

Sowohl am Freitag also auch am Samstag Abend (26. und 27. Mai) wurde unsere Schnell-Einsatz-Gruppe jeweils zur Rettung einer Person aus der Donau auf Höhe des Stadtgebiets alarmiert. Es machten sich sofort zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg, jedoch wurde bei beiden Einsätzen die betroffene Person bereits vor dem Eintreffen unserer Fahrzeuge aus dem Wasser gerettet, sodass wir die weitere Anfahrt beenden konnten.

Neues Motorrettungsboot

Ende April konnten wir beim Hersteller ein neues Motorrettungsboot für den Pfuhler Badesee abholen. Dieses ersetzt ein Schlauchboot, das nach 25 Jahren treuen Dienstes seinen Ruhestand mehr als verdient hat. Das neue Boot ist komplett aus Aluminium gefertigt und ist mit einem umweltfreundlichen 25 PS Vier-Takt-Außenbordmotor ausgestattet.

Als Sonderwunsch unserer Ortsgruppe sind 4 Räder am Bootsrumpf montiert, damit kann das Boot auch bei Hochwasser-Einsätzen optimal eingesetzt werden. Beim Hochwasser 1999 war das alte Schlauchboot im Einsatz, hier war ein großes Problem, dass bei den ständig wechselnden Wassertiefen im Stadtgebiet Neu-Ulm, die Boote während des Personentransports durch Untiefen immer wieder aufgehalten wurden - mit den Rädern ist dies nun kein Problem mehr.

Seinen ersten Einsatz hat unser neues Boot bei der Personensuche am 8. Mai hinter sich gebracht. Hier war an dem Boot unser Unterwassersonargerät zur Absuche des Sees montiert, dies wäre bei dem ausgemusterten Schlauchboot nicht möglich gewesen. Nun kann das Sonar an allen unseren Einsatzbooten montiert werden.

Das Boot wurde uns aus Mitteln des Bayerischen Rettungsdienst Gesetztes zur Verfügung gestellt, die zusätzlichen Räder (die ca. 700€ kosten), müssen wir leider selber bezahlen. Dafür suchen wir noch Spender, die uns gerne unterstützen würden.  

Helmut Graf

SEG Einsatz zur Personensuche

Zu einer schon länger andauernden Suchaktion nach einer 85 jährigen Dame, wurde am 8. Mai unsere Schnelleinsatzgruppe alarmiert. Suchhunde hatten beim Naherholungssee in Pfuhl angeschlagen. Unsere Aufgabe war dann, den See mittels unseres Unterwassersonars abzusuchen. Da wir auch bei anderen Einsätzen zusammenarbeiten informierten wir auch den Tauchtrupp des THW Neu-Ulm. Somit hatten wir zwei Suchboote mit Unterwassersonar zur Verfügung. Zeitgleich suchten Tauchtrupps der Wasserwacht und des THW die Umgebung der in den See ragenden Stege ab. Leider konnte die Frau nicht gefunden werden. Wir hoffen, dass dies bald geschieht.

Helmut Graf

Ausflug der WW-Oldies am 6.5.2017

Ein Jahr ist vorbei und wir starten wieder zu unserem jährlichen Oldie-Ausflug. Es ging dieses Mal nach Uffenheim-Gollhofen-Stetten o. Lonetal. Omnibus Missel mit Busfahrer Lothar begleitete uns wieder auf dieser Fahrt. Pünktlich um 7 Uhr 30 fuhren wir los vom Parkplatz Donaubad, auf die A 7, mit Sonnenschein und ruhigem Verkehr, nach Uffenheim in Mittelfranken.

Unser Ziel war die Spezialgärtnerei Currlin Orchideen. Dort erhielten wir vom Chef Herrn Zeuner eine Führung. Er erklärte uns wie man Orchideen pflegt, umtopft und düngt. Die verschieden Züchtungen von ca. 1500 Orchideen, war auch für die Männer interessant. Der Besuch des Urwaldhauses war noch ein besonderer Hingucker. Anschließend konnten die wunderschönen Blumen gekauft werden.

Um 11 Uhr 30 fuhren wir nach Gollhofen-Gasthaus zum Stern zum zweiten Frühstück. Von Frau Schmidt wurden wir vor dem Eingang empfangen und in den Saal geführt. Wir konnten unseren Hunger stillen mit Weißwurst oder Wiener. Dann ging es gestärkt zur Stadtführung nach Uffenheim. Am Schlossplatz wurden wir von 2 Stadtführern erwartet. Es wurden 2 Gruppen gebildet. Das Schloss, eine ehem. Wasserburg, wurde ab 1266 vom Hohenloher-Hochadel erbaut und 1734 als Jagdschloss vom Markgrafen zur Reiherjagd umgebaut. Die Stadtbefestigung mit 2 Toren und Türmen stammen aus dem 14.J. Die Gruppe, die gut zu Fuß war, stieg 100 Treppen auf den Würzburger Torturm hinauf und besichtigte die Türmerwohnung. Die Spitalkirche von 1360 wurde von Gerlach zu Hohenlohe gestiftet. Von 1792-1806 kam Uffenheim unter preußische Herrschaft den Hohenzollern, 1806 zu Bayern. Nach der Führung stärkten wir uns im Cafe Ritter mit Kaffee und Kuchen.

Gegen 16 Uhr 30 verließen wir Uffenheim, eieder auf die A7 ging es Richtung Heimat nach Stetten o. Lonetal zum Restaurant-Hotel Mohren wo wir auch schon erwartet wurden zum Abendessen. Gutes Essen, freundliche Bedienung - ein guter Abschluss für einen schönen und interessanten Tag. Die Rückfahrt ca. 20 Uhr nach Neu-Ulm verlief auch gut, jetzt wurden wir vom Regen begleitet und kamen um 20 Uhr 45 am Parkplatz an.

Griseldis Lemmermann

SEG-Einsatz am 1.Mai

Um 13:02 Uhr alarmierte die ILS Donau-Iller die Wasserwacht SEGen Neu-Ulm und Senden, sowie den Tauchtrupp des THW und die Feuerwehr Neu-Ulm, zu einem etwas ungewöhnlichen Einsatz. Am Naherholungsgebiet Ludwigsfeld begab sich eine Kuh auf Maiwanderung. Sie war mit mehreren Artgenossen aus ihrer Weide ausgebrochen und schaffte es als Einzige bis zu einer steilen, stark bewachsenen Böschung die direkt in den Baggersee führt. Der Besitzer konnte die Kuh nicht mehr sehen und befürchtete, dass sie im Baggersee ertrunken sei. Als bei einer Lageerkundung mit dem Wasserwacht Einsatzboot im relativ klaren, ca. 3,5m tiefen See die Kuh nichts zu enddecken war , entschloss sich der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst (EL WRD) die Suche mittels einer großen Schleppstange mit Wasserrettern durchzuführen. Parallel suchten Einsatzkräfte des THW das Ufer von der Einsturzstelle, und an möglichen Ausstiegstellen ab. Diese Suche hatte Erfolg, das verängstigte Tier hatte sich in einem dichten Buschwerk am Ufer versteckt. Nun konnte der Besitzer die Kuh wieder einfangen und zurück auf die Weide bringen. Die 23 Wasserwacht sowie die 15 THW Einsatzkräfte konnten abbrechen und zurück zu ihren Standorten fahren.

Helmut Graf

Verpuffung bei Grillfete am See…

Zu einer folgenschweren Verpuffung ist es letztes Wochenende auf dem Grill durch den Einsatz von Brandbeschleuniger gekommen. Da der Ort der Grillparty zudem noch sehr unglücklich gewählt war, nämlich auf dem Badefloß des Elchinger Naherholungsee, wurde es für die Rettungskräfte zudem schwierig hier Hilfe zu leisten…. Es galt hier einen der in Panik geratenen Partyteilnehmer direkt aus dem Wasser zu retten, 2 hilflose, mit Brandwunden und einer Rauchvergiftung Verletzte vom brennenden Floß in Sicherheit zu bringen, sowie 3 weitere Vermisste zu suchen und zu versorgen… Dabei ergab es sich, dass Einer davon auf der Schwimmstrecke zum Ufer wohl untergegangen ist…

Gott sei Dank handelt es sich bei diesem Einsatzszenario nur um eine Übung unserer Schnell-Einsatz-Gruppe. Trotz des vielleicht übertrieben wirkenden Szenarios, wurde wieder einmal sehr darauf geachtet, eine möglichst realistische Situation zu schaffen. So mussten Einsatzleiter, Wasserretter mit Schnorchelausrüstungen, Bootsführer, Rettungstaucher, Signalmänner, Sanitätspersonal und alle weiteren Einsatzkräfte Hand in Hand und unter hohem Zeitdruck die Aufgaben meistern!

Am Ende der Übung gab es noch eine gemeinsame Besprechung, wo und wie manches vielleicht doch noch optimiert werden könnte. Dennoch war das Fazit der Übungsleitung und von Allen, dass dies eine sehr gelungene, sowie anspruchsvolle Übung war, die insgesamt mit Bravour abgearbeitet wurde.

Nach dem gemeinsamen säubern und aufräumen gab es noch eine stärkende Pizza für alle.

Vielen Dank hier noch einmal an Alle Einsatzkräfte, aber auch im Besonderen den Mimen und der Gemeinde Elchingen.

Gordon Franke

Ausflug Xtreme Jump

Am 11. April war es so weit, wir haben die neue Jugendleiterperiode mit einem auspowernden Ausflug gestartet.
Mit 12 Jugendlichen und 4 Betreuern ging es ab ins Xtreme Jump nach Böfingen. Die ersten Sprungversuche sahen ein bisschen unbeholfen aus, doch bald zeigten wir unser ganzes „Können“ und versuchten uns bei Saltos, Handstandüberschlägen und manche liefen sogar an der Wand entlang.
Ein weiteres Highlight war der Gladiatorbalken, bei dem Groß und Klein, über einer prallgefüllten Schnitzelgrube, ihre Stärke und Standhaftigkeit testen konnten.

Ich bedanke mich bei den Kids und Betreuern für die wirklich coole Sprungstunde, ich glaube das nächste Mal buchen wir gleich zwei.

Melanie Harder

Sanitätsdienst Eislaufanlage

Mit dem Ende der Saison der Eislaufanlage enden auch unsere wöchentlichen Sanitätsdienste in der Eisdisco. Vom 29. Oktober bis 1. April haben unsere Einsatzkräfte bei 23 Diensten insgesamt 271 Stunden geleistet und 43 Patienten versorgt. Dabei galt es Kopfplatzwunden, verstauchte Handgelenke, Schnittverletzungen und sogar einen gebrochenen Arm und ein Sprunggelenk zu behandeln. Ein Dank gilt unseren Einsatzkräften für die tatkräftige Unterstützung bei den Sanitätsdiensten und dem Team der Eislaufanlage für die sehr gute und reibungslose Zusammenarbeit.

Maximilan Frank

Langer kalter Einsatz

Am 27. Januar waren einige Mitglieder unserer Schnelleinsatzgruppe ab 9:30 Uhr bei Minusgraden zur Absicherung von Bergungsarbeiten eines teilweise gesunkenen Schiff auf der Donau im Einsatz.

Das Schiff war Anfang der Woche aufgrund eines extrem niederen Wasserstandes gekippt und voll Wasser gelaufen. Kollegen des THW, der Feuerwehr Neu-Ulm, der Bereitschaft, sowie mehrere Privatfirmen arbeiteten Hand in Hand um das Schiff zu bergen.

Zuerst mussten große Mengen mit Öl kontaminierten Wassers aus dem Schiffsrumpf gepumpt werden, diese wurde von einer Spezialfirma mittels Tankwagen entsorgt. Zwischenzeitlich bauten THW Kräfte Geländer und Aufbauten von dem Schiff ab. Unsere Wasserretter standen ständig mit einem Rettungsboot bereit um ins Wasser fallende Helfer sofort retten zu können. Glücklicher weise war dies nicht nötig. Allerdings brach gegen 16:00 Uhr am Bug des havarierten Schiffes bei Flex-Arbeiten ein Feuer aus. In kürzester Zeit war das gesamte Vorschiff durch dichten Rauch unpassierbar. Dadurch konnten zwei Einsatzkräfte des THW das Schiff nicht mehr verlassen. Diese wurden sofort von unserer bereitstehenden Bootsbesatzung aufgenommen und an das sichere Ufer gebracht. Der Brand konnte von der in Bereitschaft stehenden THW Brandwache rasch wieder gelöscht werden. Ein zur Sicherheit alarmierter Löschzug der Feuerwehr konnte seinen Einsatz wieder abbrechen.

Die weitere Bergung zog sich allerdings lange hin, weil immer neue, mit kontaminiertem Wasser, gefüllte Hohlräume entdeckt wurden und erst leer gepumpt werden mussten. Erst gegen 19:00 Uhr konnte der Kran das Schiffswrack aus dem Wasser heben und auf einen bereitstehenden Tieflader absetzen. Wegen des anschließenden Transports zum letzten Ankerplatz, einem Schrotthändler, mussten einige Straßen komplett gesperrt werden.

Solche extrem langen und bei winterlichen Verhältnissen nicht einfachen Absicherungsarbeiten zeigen wie im vorliegenden Fall, dass das Einsatzpersonal immer auf den Einsatzauftrag konzertiert sein muss, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Der Einsatz war erst um 21:00 beendet

Helmut Graf