Willkommen bei der Wasserwacht Ortsgruppe Neu-Ulm

Helau und Hurra, die fünfte Jahreszeit ist da.

Kleiderschwimmen ist heute in, unsere ganze Energie steckt drin.
Mit Melodien und Gesang geht es durch das Becken lang.
Auf und nieder, immer wieder;
links, rechts, vor, zurück, das macht Spaß, das bringt Glück;
Mit der Polonaise – nach Blankenese.
Die Hände zum Himmel und zurück, fröhlich werden Äpfel gepflückt.
Nun geht es in die Kleine Kneipe raus,
denn Heike gibt eine Runde Berliner aus.
Es wird Getanzt und Spaß gemacht, heute feiern wir Fasenacht.
Helau.

Griseldis Lemmermann

Jahresfeier

Am Samstag dem 4. Februar fand unsere Jahresfeier in der Mehrzweckhalle Gerlenhofen statt. Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung der anwesenden Aktiven, sowie unseren Gästen, dem Oberbürgermeister der Stadt Neu-Ulm, Herrn Gerold Noerenberg und dem Stadtrat Herr Johannes Stingl, durch die Vorsitzenden der Ortsgruppe Gabi Augart. Anschließend konnten sich alle Schweinebraten mit verschiedenen Beilagen schmecken lassen. Darauf folgten die Berichte des letzten Jahres. Dass trotz einem durchwachsenen Sommers Einiges geleistet wurde, stellte der technische Leiter Gordon Franke vor. Anfang des Jahres ersetzte ein neues Aluminiumboot, das auch für Hochwassereinsätze optimiert wurde, unser 25 Jahre altes Schlauchboot am Pfuhler Badesee. Viele verschiedene Veranstaltungen mussten abgesichert werden, die Schnelleinsatzgruppe konnte 2 Personen bei 15 Einsätzen retten, dabei suchten unsere Aktven bei 8 Einsätzen nach vermissten Personen im Bereich von Gewässern. Auch die Ausbildung und Gerätepflege kam nicht zu kurz. Die Jugendleitung, Christoph Weiß und Annika Frank, visualisierten mittels einem Power Point Vortrages die Jugendaktivitäten des letzten Jahres. Last not Least trug die Kassiererin den Kassenbericht leicht verständlich und mit viel Humor vor. Dabei wurde deutlich wie groß die Aufwendungen für Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen und persönlichen Schutzausrüstung und vor Allem die gesetzlich vorgeschriebenen Wartungen und Prüfungen sind. Da unsere Mittel doch sehr begrenzt sind, ist auch in Zukunft sparsame und gutdurchdachte Planung zur Mittelvergabe notwendig. Zusätzlich zu den Diensten und dem Ausbildungsbetrieb ist es deshalb unumgänglich auch zusätzliche Aktionen zur Mittelbeschaffung durchzuführen. Als besondere Veranstaltung sticht da der Christbaumverkauf auf Spendenbasis heraus. Ein besonderer Dank gebührt der Familie Frank für die super Unterstützung diese Aktion.

Da unsere Ortsgruppe schon über 75 Jahre besteht, galt es einige Aktive für ihre zum Teil schon sehr lange Mitgliedschaft und Mitarbeit zu ehren (Aufstellung am Ende des Berichtes). Mittels Schwarzlicht zauberten dann die Montagsturner mit Verstärkung von Aktiven, lustig tanzende Strauße auf die Bühne. Wie der Wachdienst von zwei sehr in die Jahre gekommenen Aktiven in 20 Jahren aussehen wird, stellten Gordon Franke und Walter Lauscher in einem launigen Sketch vor. Der Höhepunkt der Veranstaltung war dann die „Diashow“, zusammengestellt von Steffen Konrad, die die Aktivitäten des vergangen nochmals eindrucksvoll Revue passieren lies. Vielen Dank an Alle die zum gelingen der Veranstaltung durch die aktive Mithilfe beigetragen haben.

Ehrungen von aktiv bei der Wasserwacht Ortsgruppe tätigen Mitgliedern

 

Zeitehrungen der Mitgliedschaft:

10 Jahre: Sebastian Löwlein, Daniel Wagner

20 Jahre: Doris Beck, Michael Brand, Valerie Brand, Christian Frank, Nadja Graf, Martina Köhler

25 Jahre: Sigrid Alt

30 Jahre: Sybille Lauscher, Tobias Scheidl, Tobias Wille, Timo Wolpert

40 Jahre: Elvira Graf, Matthias Guter, Heike Messerschmied

50 Jahre: Roland Müller, Horst Raiber,

60 Jahre: Fritz Alt

65 Jahre: Manfred Schanz, Helmut Lieb

 

Ehrungen für aktive Mitgliedschaft:

10 Jahre: Michael Kießling, Sascha Prause

25 Jahre: Tobias Scheidl

40 Jahre: Rainer Konrad

Ehrungen für besondere Leistungen - Wasserwacht Medaille in:

Bronze: Heike Messerschmied, Michael Kießling, Maximilian Frank, Sebastian Sevegnani, Matthias Scheidl, Günter Musch, Rainer Konrad, Melanie Harder

Silber: Gordon Franke, Michael Huber

Helmut Graf

36. Neu-Ulmer Winterschwimmen

Am 21. Januar fand nun schon zum 36. Mal das Neu-Ulmer Winterschwimmen statt. Wir hatte schon die Befürchtung, das Winterschwimmen, wegen des immer mehr steigend Wasserstandes, absagen zu müsse. Am Sonntagmorgen hatten wir zwar reichlich Wasser und eine zügige Strömung, konnten aber das Winterschwimmen ohne Probleme durchführen.

Nach dem Umziehen gings zum Fototermin an die Glacis Galerie, anschließend zum Start beim Donaukraftwerk Wiblingen. Durch den hohen Wasserstand war unsere Einsteigplattform allerdings ca. 80 cm überflutet, deshalb mussten wir mit den Flossen am Fuß die Treppen absteigen und warten, bis alle startklar waren. Mit "drei kräftigem Patsch nass und Furz trocken" stürzen sich die 4 Mädels und 24 Jungs in die Strömung. Bei +3,8° Celsius Wasser- und ca. 4° Lufttemperatur waren wir dank der tollen Strömung recht flott bei unserer Zwischenstation am Edwin Scharff Haus, zur Suppenpause, angekommen. Der Wasserstand oberhalb vom Donaubad war so hoch, dass man mit den gestreckten Flossen den Boden nicht erreichen konnte. Das war bei früheren Winterschwimmen ganz anders.

Am Edwin Scharff Haus wurden wir von der Presse, Zuschauern sowie Fotografen zur Suppenpause empfangen. Dieses Jahr dürfte aufgrund der Strömung eines der kürzesten Winterschwimmen gewesen sein. Mitgeschwommen sind unsere Stammgäste und Freunde aus Heubach, Lindau, Günzburg, Illertissen, Senden, Filderstadt, dem THW Neu-Ulm und nicht zu vergessen, die Neu-Ulmer Schwimmer. Für die zur Absicherung eingesetzten zwei Motorrettungsboote mit Besatzung wurde, bedingt durch die starke Strömung, das Winterschwimmen zu einer praxisnahen Übung für Hochwassereinsätze.

Zum gemütlichen Ausklang und Geschenkübergabe trafen wir uns in der Gaststätte Gut Holz. Als Gastgeschenk gab es diesmal eine kleine rote „Bettfläsch “.

Zum Schluss nochmals herzlichen Dank an alle Schwimmer, Helfer und Teilnehmer.

Horst Raiber

Infos und News Ausgabe 62 - Januar 2018

Im vergangenen Quartal hat sich in unserer Ortsgruppe viel getan, in gewohnter Weise gibt die neue Ausgabe 62 (Januar 2018) unseres Info-Blättles „Infos & News“ einen kompakten Rückblick.Wir wünschen Allen viel Spaß beim Lesen.

In dieser Ausgabe:

  • Jugend: Ausflug ILS Donau-Iller in Krumbach
  • SEG-Einsätze
  • Spiel & Spaß Tag im Hallenbad Neu-Ulm
  • SEG-Einsatz: Vermisstensuche
  • Noch eine Baustelle
  • SEG-Einsatz: Vermisste Person Senden
  • Silvesterschwimmen am Oberrieder Weiher bei Breitenthal
  • Vorzeitige Jugendleiterwahl
  • Weihnachtsbasteln
  • Statistik des Jahres 2017
  • Termine

Statistik des Jahres 2017

Insgesamt wurden im Jahr 2017 von unserer Wasserwacht Ortsgruppe Neu-Ulm u.a.:

  • 201 Erste-Hilfe-Leistungen erbracht
  • 2 Personen vor dem Ertrinken gerettet
  • 8 vermisste Personen gesucht
  • 15 Einsätze der SEG Wasserrettung absolviert
  • 2 Personen durch den Landrettungsdienst von den Wachstationen abtransportiert
  • 2924 Wach- und Einsatzstunden geleistet
  • 6248h während Übungen, Aus- und Fortbildungen absolviert

Zusätzlich zu den unerlässlichen Fortbildungen der Aktiven fast jeden Dienstag ca. 90 Kinder im Hallenbad ausgebildet und noch einige zusätzliche Aktivitäten in der Jugendarbeit wie Ausflüge oder Zeltlager in 1854 Stunden durchgeführt. Für Vorbereitungen und Verwaltung fielen zudem 1200 Stunden an.

Insgesamt wurden 13309 Stunden ausschließlich ehrenamtlich und freiwillig geleistet.

Silvesterschwimmen am Oberrieder Weiher bei Breitenthal

Bei fast schon frühlingshaftem Wetter fand am 31.12. der Jahresabschluss für das Jahr 2017 statt. Die Teilnahme am Silvesterschwimmen der Ortsgruppe Krumbach, nur mit Badehose und Bobbelkap, eine kleine Runde, im auch diesmal nur 4 °C kaltem Wasser des Oberrieder Weiher zu schwimmen, ist auch schon für einige Mitglieder der Ortsgruppe Neu-Ulm zur Tradition geworden. 5 unserer Aktiven trauten sich ins Wasser. Insgesamt waren mehr als 100 Teilnehmer am Start, die von einer großen Zuschauerschar angefeuert wurden.

Helmut Graf

Vorzeitige Jugendleiterwahl

Bereits am 19. Dezember 2017 durften unsere Kinder und Jugendlichen vom vollendeten 10. bis zum 16. Lebensjahr erneut an einer Wahl teilnehmen. Als Melanie Augart wurde ich im November 2014 zur Jugendleiterin der Wasserwacht Neu-Ulm gewählt. Aufgrund der Änderung in meiner persönlichen, sowie beruflichen Lebenssituation ist es mir nicht mehr möglich das Amt mit all seinen Aufgaben und Anforderungen zu stemmen.

Damit kann ich nun als Melanie Harder mein Amt an die neu gewählte stellvertretende Jugendleiterin Annika Frank mit gutem Gewissen abgegeben.
Ich wünsche Dir, liebe Annika viel Freude und Durchhaltevermögen bei Deiner neuen Aufgabe.
Danke an Christoph Weiß (Jugendleiter seit Januar 2017) für die Zusammenarbeit und die spaßigen Ausflüge. Auf meine Unterstützung könnt Ihr weiterhin zählen.

 

 

Melanie Harder

Weihnachtsbasteln

Unsere langjährige Tradition wurde auch dieses Jahr am 16.12.2017 fortgeführt. Gabi und Meli unterstützten 10 Kinder und Jugendliche beim fröhlichen Basteln derer Weihnachtsgeschenke. Bereits im Jahr 2015 wurden filzige Tannenbäume an Mama/Papa/Oma/Opa oder auch jemand anderen verschenkt. Vielleicht findet einer unserer diesjährigen Gefährten – ein zauberhafter Wichtel – seinen Unterschlupf dort.

Ein großes Dankeschön an Gabi für die stundenlange Vorarbeit, dies ermöglicht das Basteln für jede Altersklasse

SEG-Einsatz: Vermisstensuche

Zur 7. Vermisstensuche in diesem Jahr wurde unsere Schnelleinsatzgruppe am 11. Dezember um 17:48 Uhr, wieder mal nach Senden, gerufen. Zusammen mit der WW SEG Senden der WW Unterstützungsgruppe Weißenhorn, der Feuerwehr Senden sowie dem THW Neu-Ulm wurden die Gewässer und Teile von Senden Ay abgesucht. Ein 9-jähriges autistisches Mädchen hatte sich, beim Aussteigen aus einem Auto, unbemerkt davongeschlichen. Da das Mädchen einen Drang zum Wasser verspürt, mussten zur Sicherheit die Gewässer um die Illerbrücke nach Illerkichberg abgesucht werden. Nach einer guten Stunde meldeten aufmerksame Sendener der Polizei den Fund des Mädchens. Sie wurde sofort vom Rettungsdienst untersucht, glücklicher Weise hat sie keine gesundheitlichen Schäden davongetragen.

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsbäume auf Spendenbasis

Am Samstag 10. Dezember 2017 fand unser 2. Weihnachtsbaumverkauf auf dem Hof der Familie Frank in Pfuhl statt. Einige Vorbereitungen wurden schon an den Vortagen erledigt. Wie zum Beispiel Material für die Essenszubereitung, Kasse und den Verkauf bereitstellen und die Christbäume abholen.

So konnten wir am Samstagmorgen pünktlich um 8 Uhr mit dem Aufbau starten und die Verkaufsstelle einrichten. Kaum war der Aufbau beendet standen schon die ersten Kunden bereit. Nach einer kurzen Einweisung unseres Personals in die jeweiligen Aufgaben konnte der Verkauf beginnen.

Neben den schönen Bäumen wurden noch Feuerwurst, Rote im Semmel, Glühwein und Kinderpunsch angeboten. Bei diesem Angebot machten es sich viele Besucher gemütlich und verlängerten ihren Aufenthalt bei uns. Währenddessen kümmerte sich unsere Mannschaft darum die Bäume an die Besucher anzupreisen und Nachschub bereitzustellen, Bäume in Netz einpacken und Stämme zusägen, kassieren und ausliefern, sowie Essen zubereiten und Getränke verkaufen. Gegen 14 Uhr wurden die letzten Weihnachtsbäume verkauft und die Verkaufsstelle konnte wieder abgebaut werden. Damit ging ein anstrengender und erfolgreicher Tag zu Ende.

Ohne unsere vielen Helfer wäre dieser Weihnachtsbaumverkauf nicht möglich. Deshalb bedanken wir uns bei allen Beteiligten, der Familie Frank für die Bereitstellung der Örtlichkeit, der Firma Franke für die Unterstützung und Allem voran bei unseren "Kunden", die mit ihrer tatkräftigen Spende unsere Arbeit unterstützen.

 

Maximilian Frank

Noch eine Baustelle

Parallel zu den vorweihnachtlichen Veranstaltungen, sind einige handwerklich begabten Wasserwachtler aus Neu-Ulm auf einer richtigen Baustelle zu Gange. Die über 45 Jahren alte, schon sehr renovierungsbedürftige WC Anlage im BRK Kreisverband Neu-Ulm, wird von ihnen auf den neuesten technischen Stand gebracht. Zuerst waren Abbrucharbeiten der alten Anlagen zu bewältigen, doch schnell danach konnten Installations- Trockenbaukonstruktionen aufgestellt werden. Der nächste Schritt traf unsere Elektriker. Die komplette Elektrik der Räume musste neu verdrahtet werden. Die Verlegung von Wasser- und Abwasserleitungen, sowie das Einbauen einer neuen abgehängten Decke wird von Firmen ausgeführt. Wenn diese soweit sind, kommen wir wieder ins Spiel, um die Trockenbauinstallationen sind mit Gipsplatten zu verkleiden. Dann kommen wieder Profis ins Spiel, die die Fließen verlegen. Den Endspurt, die Fertigmontage der Sanitärgegenstände werden wir wieder in Eigenregie durchführen. Wenn‘s nur schon fertig wäre.

 

 

 

 

 

Helmut Graf

SEG-Einsatz: Vermisste Person Senden

Am 17. November wurden die SEGen Wasserrettung Neu-Ulm und Senden nach Senden Freudenegg zu einer weiteren Personensuche gerufen. Ein vermutlich auf Medikamente angewiesener Mann wurde von seinen Angehörigen am 16.11.vermisst, als er auch am 17.11. noch nicht wieder aufgetaucht war ordnete die Polizei eine Personensuche an. Insgesamt 29 Wasserwacht Einsatzkräfte aus Neu-Ulm (14), Senden (9) und Weißenhorn (6) beteiligten sich an der knapp 4 stündigen Suche. Auch die Feuerwehr Senden und Rettungshundestaffeln der verschiedensten Organisationen waren an der Suchaktion beteiligt. Die Aufgabe der Wasserwacht war die Absuche der Gewässer, hauptsächlich der Freudenegger Baggerseen, dem Illerkanal, des Mühlbaches sowie der Iller. Nachdem eine Oberflächensuche der Freudenegger Baggerseen kein Ergebnis brachte, wurde die Suche mit speziell ausgebildeten Wassersuchhunden nochmals durchgeführt. Die Hunde schlugen an einigen Stellen an, diese wurden notiert und am nächsten Tag bei Tageslicht nochmals durch Taucher der OG Senden abgesucht. Der eigentliche Einsatz wurde am 17.11. gegen 22:00 Uhr leider ergebnislos abgebrochen. Auch die Nachsuche der Wasserwacht Taucher aus Senden blieb ohne Erfolg.

Helmut Graf

SEG-Einsätze

Am 30.09. um 21:45 Uhr wurde unsere Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung mit dem Einsatzstichwort "Person im Wasser" nach Straß alarmiert. Da parallel eine Übung des Wasserwacht Hochwasserzuges Schwaben stattfand, war auch die SEG der WW Krumbach in der Nähe. Zusammen mit weiteren Einsatzkräften des THW Neu-Ulm und der DLRG Leipheim wurde ein kleiner Weiher abgesucht. Die gesuchte Person konnte leider nicht aufgefunden werden. Sie wurde am nächsten Tag in der Nähe des Gewässers leider tot aufgefunden.

Lange blieb diese Nacht nicht ruhig, schon am 1.10. um 2.44 Uhr rief der Melder zum nächsten Einsatz nach Senden. Hier war eine Person vermisst gemeldet worden und musste gesucht werden. Hierzu waren die WW SEGen Neu-Ulm und Senden sowie der in Krumbach bereitstehende Wasserrettungszug Schwaben, die Feuerwehr Senden und die Rettungshundestaffel alarmiert. Glücklicher Weise wurden unsere Wasserwacht  Einsatzkräfte gleich im ersten Suchgebiet, am Freudenegger Baggersee, fündig und konnten die gesuchte Person nach der Erstversorgung unterkühlt an den Rettungsdienst übergeben.

Am 26.10. waren einige Einsatzkräfte unterwegs nach Krumbach um sich mit einigen Jugendlichen die ILS Donau Iller anzusehen. Genau zu diesem Zeitpunkt lief in Deisenhausen eine Personensuche nach einem 4-jährigen Kind. Nun konnte sich unsere SEG für die Hilfe in Straß revanchieren und unterstützte die Kollegen aus Krumbach. Der Einsatzleiter Wasserrettung wusste, dass sich unsere Einheit in der Nähe von Deisenhausen befand und beauftragt diese mit der Betreuung der besorgten Mutter. Auch hier konnte die Suche nach kurzer Zeit erfolgreich abgebrochen werden, die kleine war bei bester Gesundheit bei ihrer Oma aufgefunden worden.    Unsere Jugendlichen konnten sich dann gleich ein besseres Bild über einen solchen Einsatzablauf machen und auch die Seite der Rettungsleitstelle kennen lernen.                    

Helmut Graf

Jugend: Ausflug ILS Donau-Iller in Krumbach

Am 26. Oktober war es mal wieder so weit, wir haben die Integrierte Leistelle Donau-Iller besucht. Mit 3 Jugendlichen und 4 Betreuern machten wir uns auf den Weg nach Krumbach. Dort angekommen bekamen wir zunächst eine Einweisung, um was es sich bei einer ILS handelt und was diese kann. Mit unserem neu erworbenen Wissen ging es gleich in die „Praxis“. Mithilfe eines Simulationsprogramms der ILS konnten wir reale Einsätze durchspielen. Zudem konnten wir hautnah miterleben welche Einsatzmittel beim Brand eines Bauernhofs alarmiert werden und wie der Einsatz durch das Leistellenpersonal abgearbeitet wird. Im Nebenraum durften wir anschließend die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit belauschen. Es war hoch interessant zu sehen wie ruhig diese blieben, wenn Menschen in Not bei ihnen anrufen und um Hilfe bitten. Zum Ende des Ausflugs bedankten wir uns mit Süßigkeiten bei den Mitarbeitern für den angenehmen Abend.

Der größte Dank geht an unsere Betreuer und Kids für diesen tollen Abend, aber natürlich auch an den Disponenten Nico Harder, für die angenehme und informative Führung.

Christoph Weiß

Spiel & Spaß Tag im Hallenbad Neu-Ulm

Am 21. Oktober, von 11:00 bis 14:00 Uhr, fand ein Spiel- und Spaß Tag im Neu-Ulmer Hallenbad statt. Ein Team der Wasserwacht Ortsgruppe Neu-Ulm hatte ein vielseitiges Programm für die 26 Jugendlichen im Alter von 8 bis 12 Jahren auf die Beine gestellt. Unterstützt wurde die Aktion von Mitarbeitern des Hallenbades und der Neu-Ulmer Bürgerstiftung „Stiftung Neu-Ulm- Helfen mit Herz“. Die teilnehmenden Kinder wurden in 4 Gruppen eingeteilt, diese traten zu folgenden „Wettkämpfen“ gegeneinander an.

1. „Der lange Weg zur Insel….“
Hier hatten die Kinder einschl. ihres Proviants!! (Pullboy) zuerst vom untergehenden Schiff (Startblock) an die rettende Insel (andere Seite des Schwimmbadrands) zu schwimmen. Die Schwierigkeit dabei war, dass unter einer Folie hindurchgetaucht werden musste. Dabei konnte der „Proviant“ zuerst über das Hindernis geworfen werden. Im Ziel angekommen musste der „Proviant“ in die der Mannschaft gehörenden Wanne geworfen werden.

2. „Schatz taucht auf“
Von einem Taucher wurden Tischtennisbälle mit aufgedruckten Zahlen vom Beckengrund freigesetzt, die Kinder mussten so viel wie möglich einsammeln und sie zum Ufer in ihren Mannschaftstopf werfen. Danach wurden die Ziffern auf den Bällen zusammengezählt und der Mannschaft gutgeschrieben.

3. „Alles klar zum Entern“
Die Mannschaften warteten am Ufer auf den Startpfiff. Gewinnermannschaft war, welche als erste aus einem im Becken fixierten Schlauchboot mit ihrer Teamfahne winken konnte. Gewertet wurde natürlich auch wer als 2.3. oder 4. das Schlauchboot erklommen hatte.

4. „trocken auf’s Boot!“
Die Teilnehmer hatten, Eine(n), am besten den/ die Kleinste, der Gruppe (mit T-Shirt in einer Mörtelwanne) auf das Boot zu bringen, das T-Shirt darf dabei nicht nass werden! bei nassem Shirt entscheidet über die Platzierung zusätzlich die Zeit!

5. "Über die Planke springen lassen“
Jeder aus der Gruppe (je nach Mut und eigenem Zutrauen.) muss soweit wie möglich nach vorne springen OHNE anschließende Schwimmbewegungen. Die Entfernung des jeweils am weitest gesprungen der Gruppe wird am Rand „markiert“, wenn alle Gruppen durch sind, gibt es die Platzierungen 1.2.3.4.

6. „Schatz bergen“!
Die Gruppen (nacheinander) müssen einen unter der Wasseroberfläche schwebenden „Hebesack“ (riesiger Eimer) mit Hilfe von „Pullboys“!!! nach oben zu bringen, dazu müssen die Kinder mit den „Pullboys“ tauchen und diese in dem Eimer wieder loslassen. Die Zeit zählt sobald der „Eimerboden“ an der Wasseroberfläche auftaucht….

7. „Rumfass füllen“
Alle 4 Gruppen müssen mittels einer Kübelkette, Wasser aus dem großen Becken in ihr Rumfass (Mörtelwanne) transportieren. Auch hier zählt die Zeit welches als erstes, zweites, drittes… vollgefüllt wird. Dabei darf keiner springen/ oder rennen.

8. „Boot in Not“
Alle 4 Gruppen müssen nacheinander das Schlauchboot ohne Paddel von einer Uferseite zur anderen transportieren, auch hier wird wieder die benötigte Zeit gewertet.

Den Teilnehmern und den Wasserwachtlern haben die Spiele mit den Kindern großen Spaß gemacht. Zwischen den Spielen gab es auch eine kleine Pause. Da die Aufgaben in der Mannschaft zu lösen waren konnten die Kinder ihre individuellen Fähigkeiten einbringen. Als Abschluss durften alle Kinder bei einer „Siegerehrung“ die gespendeten kleineren Geschenke entgegennehmen.

Helmut Graf

Horst muss gehen!

Nach unzähligen Reanimationsversuchen bei Ausbildungskursen in über 20 Jahren ist es nun Zeit Abschied von „Horst“ zu nehmen. Trotzdem kein Grund traurig zu sein, denn mit Beginn des neuen Rettungsschwimmkurses für Externe Teilnehmer Anfang Oktober, hat die Wasserwacht Neu-Ulm, dem Stand der Ausbildung entsprechenden Ersatz bekommen. „Horst“, eine in die Jahre gekommene Reanimationspuppe, hat nun endlich ausgedient! Sein über 500 Euro teurer Nachfolger, „Ambu Man“, freut sich schon auf seinen ersten „Retter“! Die als Spende vom Spenglerei- und Dachdeckungsbetrieb Franke, aus Neu-Ulm/ Pfuhl beschaffte, neue Reanimationspuppe, erfüllt nun auch alle hygienischen Standards, durch auswechselbare Gesichtsmasken.

Im Bild:Gordon Franke von der Fa. Franke und der stellv. Ortsgruppenvorsitzende Michael Huber

Übrigens… der am 17.Oktober beginnende Rettungsschwimmkurs verfügt noch über ein paar freie Plätze! Infos finden Sie auf www.wasserwacht-neu-ulm.de unter Rettungsschwimmkurs.

Helmut Graf

Triathlon am Ludwigsfelder Badesee

Endlich fand auch einmal ein Triathlon am Ludwigsfelder Badesee statt, wenn auch ein kleiner. Am Samstag dem 23. September stürzten sich 22 Teilnehmer des RSV Finningen, beaufsichtigt vom Wasserrettern der Wasserwacht Ortsgruppe Neu-Ulm, in das 15°C „warme“ Wasser. Die Schwimmstrecke führte bei strahlendem Sonnenschein und glasklarem Wasser, von westlichen Steg um das erste Bade Floß und wieder zurück. Alle 22 Schwimmer erreichten problemlos das Etappenziel und weiter ging es mit dem Fahrrad.

Helmut Graf

SEG-Übung

Am Samstag dem 23.09. gegen 11:30 Uhr wurden die Mitglieder unserer Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung Neu-Ulm zu einem Übungseinsatz an die Illerbrücke gerufen. Den eintreffenden Einsatzkräften bot sich folgende Lage: Eine Person war aus nicht bekannten Gründen von der Autobahnbrücke in die Iller gestürzt. Passanten wollten zur Hilfe eilen, kamen aber aufgrund der Strömungsverhältnisse selbst in Schwierigkeiten. Die erst Aufgabe bei solch einem Einsatz ist immer die Beurteilung der Lage, dies ist umso schwieriger je größer und unübersichtlicher das Einsatzgebiet ist. Schnell konnten 2 Personen geortet werden. Sie wurden von Wasserrettern aus der nicht zu unterschätzenden Strömung gerettet und zur weiteren Versorgung auf eine auch durch den Rettungsdienst erreichbare Kiesbank verbracht. Unfallzeugen hatten aber noch weitere Personen im Wasser gesehen, leider war ihnen der genaue Aufenthaltsort nicht bekannt. Ein zwischenzeitlich zu Wasser gebrachtes Schnelleinsatzschlauchboot war leider aufgrund der Wassertiefe nicht überall einsetzbar. Somit waren weitere Wasserretter gefordert um weitere Teile des Einsatzgebietes abzusuchen. Kurze Zeit später konnten auch die noch 2 vermissten Personen unter Uferbewuchs, an dem sie sich festklammerten, aufgefunden und durch unsere Wasserretter zum Übergabepunkt verbracht werden. 

Helmut Graf

SEG-Einsatz: Fassberung

Am Abend des 10. September entdecker ein Passant ein schwimmendes Fass im Pfuhler Baggersee. Da nicht klar war, ob davon eine Gefährdung für das Gewässer und die Umwelt ausging, wurde neben der Polizei auch die Feuerwehr unsere Schnell-Einsatz-Gruppe Wasserrettung alarmiert. Vor Ort konnte unser Einsatzleiter Wasserrettung zusammen mit der Feuerwehr das Fass aus Ufernähe bergen und unsere noch auf der Anfahrt befindlichen Fahrzeuge konnten abbrechen. Letztendlich wurde festgestellt, dass das Fass ursprünglich an den Badeinseln als Schwimmkörper angebracht war und sich von dort gelöst hatte.

Löwenfest

Am 22. August fand an unserer Wachstation das Löwenfest für 2017 statt. Da einige Mitglieder und Aktive unter dem Sternzeichen Löwe geboren wurden, geben diese ein kleines Fest. Das Besondere in diesem Jahr war, dass unser Manfred Schanz seinen 80. Geburtstag feiern konnte. Bei Wurstsalat und verschiedenen anderen Leckereien sowie Kuchen zum Nachtisch ließ es sich an diesem lauen Sommerabend super feiern. Zusätzlich wurden anlässlich des 80. Geburtstages unseres Wasserwacht Urgesteines kleine Sketche und einige Anekdoten aus seiner langen Wasserwachtzeit vorgetragen.

Vielen Dank an die Spender für das super Fest.

Gf

Neue Wasserretterin

Herzlichen Glückwunsch an Alina Schreier, sie hat am 19. August ihre Prüfung zur Wasserretterin bestanden. Zuvor nahm sie 10 Tage am Jugendausbildungslager in Petersthal teil.

SEG-Einsatz: Vermisstensuche

Am Mittwoch dem 2. August gegen 17:30 Uhr wurde im Raum Thalfingen ein Mann vermisst. Suchhunde hatten eine Spur zur Donau angezeigt. Die mit anderen Rettungsorganisationen alarmierte Wasserwacht Schnelleinsatzgruppe Neu-Ulm brachte sofort nach Eintreffen am Einsatzort ihre Boote zu Wasser. Dann konnte der Einsatz auch schon abgebrochen werden, da die vermisste Person von einer Polizeistreife wohlbehalten an Land aufgefunden wurde.

Helmut Graf

Nabada 2017

Seitens der Wasserrettung an dem bayerischen Ufer der Donau wurden wir bei der Absicherung des diesjährigen Nabadas wieder von vielen Wasserwacht Ortsgruppen unterstützt: Senden, Illertissen, Weißenhorn, Bellenberg, Elchingen, Krumbach, Augsburg Ost, Augsburg Kuhsee, Dillingen und Lauterbach.

Im Einsatz warensomit  80 Einsatzkräfte mit 12 Motorrettungsbooten davon 3 mit Notarzt besetzt, mit den dazugehörigen Zugfahrzeugen, 1 Einsatzleitfahrzeug Wasserrettung, sowie 24 Wasserretter mit Rettungsbrettern. Unterstütztend waren auch wieder je 2 Motorrettungsboote der Feuerwehr und des THW Neu-Ulm mit je 8 Einsatzkräften tätig.

Die Landrettung wurde durch die BRK Bereitschaft Neu-Ulm und den Fachdienst IUK Weißenhorn gestellt. Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte mit 2 Rettungswagen mit Notärzten 2 Krankentransportwagen sowie 3 Fahrzeuge des Fahrdienstes. Außerdem wurde eine SEG Transport und 1 SEG Behandlung für eventuelle Schadenslagen in Alarmbereitschaft versetzt.

Insgesamt waren 40 Hilfeleistungen zu bewältigen, teilweise wurden stark unterkühlte und oder alkoholisierte Patienten mit den Rettungsbooten zu den Übergabepunkten transportiert, bei 7 Patienten war ein Abtransport in eine Klinik nötig. Eine Person wurde nach einer Schiffskollision während des Umzuges vermisst und mit einer größeren Suchaktion mit den Kollegen der DLRG Ulm gesucht. Sie wurde nach ca. 1 Stunde wohlbehalten aufgefunden.

Die komplette Einsatzsteuerung der Wasserrettungseinheiten der Wasserwacht und der DLRG, sowie der Landrettungseinheiten aus Neu-Ulm fand im Einsatzleitfahrzeug des BRK Fachdienstes Information und Kommunikation statt. Die Einsatzleitfahrzeuge der Polizei und des Landrettungsdienstes Ulm standen dabei nebeneinander, um bei Notfällen kürzeste Kommunikationswege zu haben.

Helmut Graf

SEG Einsatz am Naherholungssee Neu-Ulm Ludwigsfeld

Kurz vor 18:00 Uhr wurden die Wasserwacht Schnelleinsatzgruppen von Neu-Ulm und Senden am Sonntag dem 9. Juli an den Ludwigsfelder Badesee gerufen. Ein Passant hatte einen Schwimmer im See beobachtet. Nach einiger Zeit konnte er aber keinen Schwimmer mehr sehen und mutmaßte, dass dieser untergangen ist. Der Umstand, dass einige Kleidungstücke und ein Rucksack ohne einen zugehörigen Besitzer am Ufer lagen, unterstützte den Verdacht auf einen Ertrinkungsunfall, deswegen setzte er richtiger Weise einen Notruf ab.

Sofort nach dem Eintreffen, wurden mehrere Motorrettungsboote zu Wasser gelassen, durch ein Feuerwehrschlauchboot wurde eine Oberflächensuche durchgeführt. 3 Motorrettungsboote der Wasserwacht mit Tauchern der Wasserwacht und des THW Neu-Ulm suchten mittel Taucherschleppstangen die vermeintliche Untergangsstelle ab.

Zeitgleich untersuchten Polizeibeamte die aufgefundenen Gegenstände. Ein im Rucksack befindlicher Mobilfunkvertrag brachte die Beamten auf die Spur der Besitzer. Ein Anruf bei der aufgefundenen Mobilfunknummer brachte die Gewissheit, dass die Besitzer der aufgefundenen Gegenstände sich bei bester Gesundheit im Stadtgebiet aufhielten.

Da aber nicht sicher feststand ob nicht doch eine andere Person untergegangen war wurde die Suche gründlich zu Ende gebracht. Zusätzlich zu den Tauchern suchte das THW mit einem Sonargerät den Seegrund ab. Als auch diese Suche ergebnislos blieb und niemand vermisst wurde, beendete der Einsatzleiter Wasserrettung der Wasserwacht, den Einsatz.

Dieses Beispiel zeigt leider wieder einmal, wie Gedankenlos einige Leute mit ihren Sachen umgehen und was das für Folgen hat.

Vielen Dank an die 59 eingesetzten Einsatzkräfte nur für die Wasserrettung der Wasserwacht dem THW und der Feuerwehr mit insgesamt 13 Tauchern, sowie der Polizei und dem BRK Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit.

Helmut Graf

Infos und News Ausgabe 60 - Juli 2017

Im vergangenen Quartal hat sich in unserer Ortsgruppe viel getan, in gewohnter Weise gibt die neue Ausgabe 60 (Juli2017) unseres Info-Blättles „Infos & News“ einen kompakten Rückblick.Wir wünschen Allen viel Spaß beim Lesen.

In dieser Ausgabe:

  • Ausflug Xtreme Jump
  • SEG-Einsatz am 1.Mai
  • Ausflug der WW-Oldies am 6.5.2017
  • Verpuffung bei Grillfete am See…
  • SEG Einsatz zur Personensuche
  • Neues Motorrettungsboot
  • Zwei SEG-Einsätze zur Rettung von Personen aus der Donau
  • Wasserwacht meets Baywatch
  • Absicherung Einsteintriathlon
  • Filmaufnahem am Ludwigsfelder Baggersee
  • Die rennenden Retter
  • Termine

Die rennenden Retter

Dritter Platz für die "rennenden Retter" des BRK Kreisverbandes Neu-Ulm!!!
76 Läuferinnen und Läufer nahmen am diesjährigen DEE AOK Firmenlauf über 7km an der ratiopharm Arena teil. Egal ob aus dem Haupt- oder Ehrenamt fand sich eine großartige Laufmannschaft. Der Spaß kam bei allen nicht zu kurz und wir freuen uns auf eine starke Mannschaft nächstes Jahr.

Von unserer Ortsgruppe waren mehrere Läufer dabei und insgesamt 6 Einsatzkräfte sicherten gleichzeitig die Laufstrecke entlang des Illerkanals in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Senden mit Wasserrettern ab.

Filmaufnahem am Ludwigsfelder Baggersee

Der regionale Fernsehsender Regio TV Schwaben nahm am 20. Juni kurzfristig Kontakt mit unserer Ortsgruppe auf. Die Redakteure wollten einen kurzen Bericht über Rettungstechniken am Ludwigsfelder Baggersee drehen. Zu dem Termin gleich am Mittwoch vormittag, konnten durch Urlaub oder Schichtdienst  fünf Rettungsschwimmer teilnehmen. Vor Ort führten wir Rettungsübungen mitteles Motorrettungsboot und Spineboard, eine klassische Rettungsbrett Rettung sowie eine mit Baywatchboje durch. Pünklich um 11:00 Uhr war alles abgedeht und schon in der 18:00 Uhr Ausgabe am Abend wurde der kurze Bericht gesendet. Vielen Dank an das Team von Regio TV und den Akteuren unserer Ortsgruppe.

Das Video kann hier angesehen werden: http://www.regio-tv.de/video_titel,-Baywatch-Rettungseinsatz-mit-der-Neu-Ulmer-Wasserwacht-_vidid,128173.html

Wasserwacht meets Baywatch

Zum Kinostart des Baywatch Kinofilms waren wir am Donnerstag Abend im Dietrich Kino Neu-Ulm mit einer Ausstellung vor Ort und informierten über unsere Arbeit als Rettungsschwimmer, unser Material und die zahlreichen Möglichkeiten bei uns mitzumachen.

Absicherung Einsteintriathlon

Am 28. Mai um exakt 9:55 Uhr stürzten sich die ersten Triathleten in die nur um die 17°C "warme" Donau. Bei strahlenden Sonnenschein und einem optimalen Wasserstand fanden sie die ideale Bedingungen vor. Unser Einsatzauftrag beinhaltete die Absicherung der 2. Streckenhälfte, die erste wurde von den Kollegen der DLRG beaufsichtigt. Der Einsatz endete ohne besondere Vorkommnisse um 15:30 Uhr. Im Einsatz waren insgesamt 25 Einsatzkräfte, ein Einsatzleitfahrzeug der Kreis-Wasserwacht, 4 Motorrettungsboote mit Zugfahrzeugen, 2 Sit-Up-Kajaks und 6 Rettungsbretter mit Wasserrettern. Vielen Dank an die uns unterstützenden Ortsgruppen Weißenhorn und Elchingen.

Helmut Graf

Zwei SEG-Einsätze zur Rettung von Personen aus der Donau

Sowohl am Freitag also auch am Samstag Abend (26. und 27. Mai) wurde unsere Schnell-Einsatz-Gruppe jeweils zur Rettung einer Person aus der Donau auf Höhe des Stadtgebiets alarmiert. Es machten sich sofort zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg, jedoch wurde bei beiden Einsätzen die betroffene Person bereits vor dem Eintreffen unserer Fahrzeuge aus dem Wasser gerettet, sodass wir die weitere Anfahrt beenden konnten.

Neues Motorrettungsboot

Ende April konnten wir beim Hersteller ein neues Motorrettungsboot für den Pfuhler Badesee abholen. Dieses ersetzt ein Schlauchboot, das nach 25 Jahren treuen Dienstes seinen Ruhestand mehr als verdient hat. Das neue Boot ist komplett aus Aluminium gefertigt und ist mit einem umweltfreundlichen 25 PS Vier-Takt-Außenbordmotor ausgestattet.

Als Sonderwunsch unserer Ortsgruppe sind 4 Räder am Bootsrumpf montiert, damit kann das Boot auch bei Hochwasser-Einsätzen optimal eingesetzt werden. Beim Hochwasser 1999 war das alte Schlauchboot im Einsatz, hier war ein großes Problem, dass bei den ständig wechselnden Wassertiefen im Stadtgebiet Neu-Ulm, die Boote während des Personentransports durch Untiefen immer wieder aufgehalten wurden - mit den Rädern ist dies nun kein Problem mehr.

Seinen ersten Einsatz hat unser neues Boot bei der Personensuche am 8. Mai hinter sich gebracht. Hier war an dem Boot unser Unterwassersonargerät zur Absuche des Sees montiert, dies wäre bei dem ausgemusterten Schlauchboot nicht möglich gewesen. Nun kann das Sonar an allen unseren Einsatzbooten montiert werden.

Das Boot wurde uns aus Mitteln des Bayerischen Rettungsdienst Gesetztes zur Verfügung gestellt, die zusätzlichen Räder (die ca. 700€ kosten), müssen wir leider selber bezahlen. Dafür suchen wir noch Spender, die uns gerne unterstützen würden.  

Helmut Graf

SEG Einsatz zur Personensuche

Zu einer schon länger andauernden Suchaktion nach einer 85 jährigen Dame, wurde am 8. Mai unsere Schnelleinsatzgruppe alarmiert. Suchhunde hatten beim Naherholungssee in Pfuhl angeschlagen. Unsere Aufgabe war dann, den See mittels unseres Unterwassersonars abzusuchen. Da wir auch bei anderen Einsätzen zusammenarbeiten informierten wir auch den Tauchtrupp des THW Neu-Ulm. Somit hatten wir zwei Suchboote mit Unterwassersonar zur Verfügung. Zeitgleich suchten Tauchtrupps der Wasserwacht und des THW die Umgebung der in den See ragenden Stege ab. Leider konnte die Frau nicht gefunden werden. Wir hoffen, dass dies bald geschieht.

Helmut Graf

Ausflug der WW-Oldies am 6.5.2017

Ein Jahr ist vorbei und wir starten wieder zu unserem jährlichen Oldie-Ausflug. Es ging dieses Mal nach Uffenheim-Gollhofen-Stetten o. Lonetal. Omnibus Missel mit Busfahrer Lothar begleitete uns wieder auf dieser Fahrt. Pünktlich um 7 Uhr 30 fuhren wir los vom Parkplatz Donaubad, auf die A 7, mit Sonnenschein und ruhigem Verkehr, nach Uffenheim in Mittelfranken.

Unser Ziel war die Spezialgärtnerei Currlin Orchideen. Dort erhielten wir vom Chef Herrn Zeuner eine Führung. Er erklärte uns wie man Orchideen pflegt, umtopft und düngt. Die verschieden Züchtungen von ca. 1500 Orchideen, war auch für die Männer interessant. Der Besuch des Urwaldhauses war noch ein besonderer Hingucker. Anschließend konnten die wunderschönen Blumen gekauft werden.

Um 11 Uhr 30 fuhren wir nach Gollhofen-Gasthaus zum Stern zum zweiten Frühstück. Von Frau Schmidt wurden wir vor dem Eingang empfangen und in den Saal geführt. Wir konnten unseren Hunger stillen mit Weißwurst oder Wiener. Dann ging es gestärkt zur Stadtführung nach Uffenheim. Am Schlossplatz wurden wir von 2 Stadtführern erwartet. Es wurden 2 Gruppen gebildet. Das Schloss, eine ehem. Wasserburg, wurde ab 1266 vom Hohenloher-Hochadel erbaut und 1734 als Jagdschloss vom Markgrafen zur Reiherjagd umgebaut. Die Stadtbefestigung mit 2 Toren und Türmen stammen aus dem 14.J. Die Gruppe, die gut zu Fuß war, stieg 100 Treppen auf den Würzburger Torturm hinauf und besichtigte die Türmerwohnung. Die Spitalkirche von 1360 wurde von Gerlach zu Hohenlohe gestiftet. Von 1792-1806 kam Uffenheim unter preußische Herrschaft den Hohenzollern, 1806 zu Bayern. Nach der Führung stärkten wir uns im Cafe Ritter mit Kaffee und Kuchen.

Gegen 16 Uhr 30 verließen wir Uffenheim, eieder auf die A7 ging es Richtung Heimat nach Stetten o. Lonetal zum Restaurant-Hotel Mohren wo wir auch schon erwartet wurden zum Abendessen. Gutes Essen, freundliche Bedienung - ein guter Abschluss für einen schönen und interessanten Tag. Die Rückfahrt ca. 20 Uhr nach Neu-Ulm verlief auch gut, jetzt wurden wir vom Regen begleitet und kamen um 20 Uhr 45 am Parkplatz an.

Griseldis Lemmermann

SEG-Einsatz am 1.Mai

Um 13:02 Uhr alarmierte die ILS Donau-Iller die Wasserwacht SEGen Neu-Ulm und Senden, sowie den Tauchtrupp des THW und die Feuerwehr Neu-Ulm, zu einem etwas ungewöhnlichen Einsatz. Am Naherholungsgebiet Ludwigsfeld begab sich eine Kuh auf Maiwanderung. Sie war mit mehreren Artgenossen aus ihrer Weide ausgebrochen und schaffte es als Einzige bis zu einer steilen, stark bewachsenen Böschung die direkt in den Baggersee führt. Der Besitzer konnte die Kuh nicht mehr sehen und befürchtete, dass sie im Baggersee ertrunken sei. Als bei einer Lageerkundung mit dem Wasserwacht Einsatzboot im relativ klaren, ca. 3,5m tiefen See die Kuh nichts zu enddecken war , entschloss sich der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst (EL WRD) die Suche mittels einer großen Schleppstange mit Wasserrettern durchzuführen. Parallel suchten Einsatzkräfte des THW das Ufer von der Einsturzstelle, und an möglichen Ausstiegstellen ab. Diese Suche hatte Erfolg, das verängstigte Tier hatte sich in einem dichten Buschwerk am Ufer versteckt. Nun konnte der Besitzer die Kuh wieder einfangen und zurück auf die Weide bringen. Die 23 Wasserwacht sowie die 15 THW Einsatzkräfte konnten abbrechen und zurück zu ihren Standorten fahren.

Helmut Graf

Verpuffung bei Grillfete am See…

Zu einer folgenschweren Verpuffung ist es letztes Wochenende auf dem Grill durch den Einsatz von Brandbeschleuniger gekommen. Da der Ort der Grillparty zudem noch sehr unglücklich gewählt war, nämlich auf dem Badefloß des Elchinger Naherholungsee, wurde es für die Rettungskräfte zudem schwierig hier Hilfe zu leisten…. Es galt hier einen der in Panik geratenen Partyteilnehmer direkt aus dem Wasser zu retten, 2 hilflose, mit Brandwunden und einer Rauchvergiftung Verletzte vom brennenden Floß in Sicherheit zu bringen, sowie 3 weitere Vermisste zu suchen und zu versorgen… Dabei ergab es sich, dass Einer davon auf der Schwimmstrecke zum Ufer wohl untergegangen ist…

Gott sei Dank handelt es sich bei diesem Einsatzszenario nur um eine Übung unserer Schnell-Einsatz-Gruppe. Trotz des vielleicht übertrieben wirkenden Szenarios, wurde wieder einmal sehr darauf geachtet, eine möglichst realistische Situation zu schaffen. So mussten Einsatzleiter, Wasserretter mit Schnorchelausrüstungen, Bootsführer, Rettungstaucher, Signalmänner, Sanitätspersonal und alle weiteren Einsatzkräfte Hand in Hand und unter hohem Zeitdruck die Aufgaben meistern!

Am Ende der Übung gab es noch eine gemeinsame Besprechung, wo und wie manches vielleicht doch noch optimiert werden könnte. Dennoch war das Fazit der Übungsleitung und von Allen, dass dies eine sehr gelungene, sowie anspruchsvolle Übung war, die insgesamt mit Bravour abgearbeitet wurde.

Nach dem gemeinsamen säubern und aufräumen gab es noch eine stärkende Pizza für alle.

Vielen Dank hier noch einmal an Alle Einsatzkräfte, aber auch im Besonderen den Mimen und der Gemeinde Elchingen.

Gordon Franke

Ausflug Xtreme Jump

Am 11. April war es so weit, wir haben die neue Jugendleiterperiode mit einem auspowernden Ausflug gestartet.
Mit 12 Jugendlichen und 4 Betreuern ging es ab ins Xtreme Jump nach Böfingen. Die ersten Sprungversuche sahen ein bisschen unbeholfen aus, doch bald zeigten wir unser ganzes „Können“ und versuchten uns bei Saltos, Handstandüberschlägen und manche liefen sogar an der Wand entlang.
Ein weiteres Highlight war der Gladiatorbalken, bei dem Groß und Klein, über einer prallgefüllten Schnitzelgrube, ihre Stärke und Standhaftigkeit testen konnten.

Ich bedanke mich bei den Kids und Betreuern für die wirklich coole Sprungstunde, ich glaube das nächste Mal buchen wir gleich zwei.

Melanie Harder

Sanitätsdienst Eislaufanlage

Mit dem Ende der Saison der Eislaufanlage enden auch unsere wöchentlichen Sanitätsdienste in der Eisdisco. Vom 29. Oktober bis 1. April haben unsere Einsatzkräfte bei 23 Diensten insgesamt 271 Stunden geleistet und 43 Patienten versorgt. Dabei galt es Kopfplatzwunden, verstauchte Handgelenke, Schnittverletzungen und sogar einen gebrochenen Arm und ein Sprunggelenk zu behandeln. Ein Dank gilt unseren Einsatzkräften für die tatkräftige Unterstützung bei den Sanitätsdiensten und dem Team der Eislaufanlage für die sehr gute und reibungslose Zusammenarbeit.

Maximilan Frank

Langer kalter Einsatz

Am 27. Januar waren einige Mitglieder unserer Schnelleinsatzgruppe ab 9:30 Uhr bei Minusgraden zur Absicherung von Bergungsarbeiten eines teilweise gesunkenen Schiff auf der Donau im Einsatz.

Das Schiff war Anfang der Woche aufgrund eines extrem niederen Wasserstandes gekippt und voll Wasser gelaufen. Kollegen des THW, der Feuerwehr Neu-Ulm, der Bereitschaft, sowie mehrere Privatfirmen arbeiteten Hand in Hand um das Schiff zu bergen.

Zuerst mussten große Mengen mit Öl kontaminierten Wassers aus dem Schiffsrumpf gepumpt werden, diese wurde von einer Spezialfirma mittels Tankwagen entsorgt. Zwischenzeitlich bauten THW Kräfte Geländer und Aufbauten von dem Schiff ab. Unsere Wasserretter standen ständig mit einem Rettungsboot bereit um ins Wasser fallende Helfer sofort retten zu können. Glücklicher weise war dies nicht nötig. Allerdings brach gegen 16:00 Uhr am Bug des havarierten Schiffes bei Flex-Arbeiten ein Feuer aus. In kürzester Zeit war das gesamte Vorschiff durch dichten Rauch unpassierbar. Dadurch konnten zwei Einsatzkräfte des THW das Schiff nicht mehr verlassen. Diese wurden sofort von unserer bereitstehenden Bootsbesatzung aufgenommen und an das sichere Ufer gebracht. Der Brand konnte von der in Bereitschaft stehenden THW Brandwache rasch wieder gelöscht werden. Ein zur Sicherheit alarmierter Löschzug der Feuerwehr konnte seinen Einsatz wieder abbrechen.

Die weitere Bergung zog sich allerdings lange hin, weil immer neue, mit kontaminiertem Wasser, gefüllte Hohlräume entdeckt wurden und erst leer gepumpt werden mussten. Erst gegen 19:00 Uhr konnte der Kran das Schiffswrack aus dem Wasser heben und auf einen bereitstehenden Tieflader absetzen. Wegen des anschließenden Transports zum letzten Ankerplatz, einem Schrotthändler, mussten einige Straßen komplett gesperrt werden.

Solche extrem langen und bei winterlichen Verhältnissen nicht einfachen Absicherungsarbeiten zeigen wie im vorliegenden Fall, dass das Einsatzpersonal immer auf den Einsatzauftrag konzertiert sein muss, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Der Einsatz war erst um 21:00 beendet

Helmut Graf