Willkommen bei der Wasserwacht Ortsgruppe Neu-Ulm

Weihnachtsbäume mit Lebensretterpotential

Am Samstag, 09. Dezember 201710-15 Uhr in der Schulstraße 15 in 89233 Pfuhl, auf dem Bauernhof der Familie Frank. Verpflegung vor Ort erhältlich. Der Erlös kommt unserer Ortsgruppe zu Gute.

Mit freundlicher Unterstützung von
Franke Meisterbetrieb Spenglerei und Dachdeckung in Pfuhl (www.franke-spenglerei.de)

SEG-Einsätze

Am 30.09. um 21:45 Uhr wurde unsere Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung mit dem Einsatzstichwort "Person im Wasser" nach Straß alarmiert. Da parallel eine Übung des Wasserwacht Hochwasserzuges Schwaben stattfand, war auch die SEG der WW Krumbach in der Nähe. Zusammen mit weiteren Einsatzkräften des THW Neu-Ulm und der DLRG Leipheim wurde ein kleiner Weiher abgesucht. Die gesuchte Person konnte leider nicht aufgefunden werden. Sie wurde am nächsten Tag in der Nähe des Gewässers leider tot aufgefunden.

Lange blieb diese Nacht nicht ruhig, schon am 1.10. um 2.44 Uhr rief der Melder zum nächsten Einsatz nach Senden. Hier war eine Person vermisst gemeldet worden und musste gesucht werden. Hierzu waren die WW SEGen Neu-Ulm und Senden sowie der in Krumbach bereitstehende Wasserrettungszug Schwaben, die Feuerwehr Senden und die Rettungshundestaffel alarmiert. Glücklicher Weise wurden unsere Wasserwacht  Einsatzkräfte gleich im ersten Suchgebiet, am Freudenegger Baggersee, fündig und konnten die gesuchte Person nach der Erstversorgung unterkühlt an den Rettungsdienst übergeben.

Am 26.10. waren einige Einsatzkräfte unterwegs nach Krumbach um sich mit einigen Jugendlichen die ILS Donau Iller anzusehen. Genau zu diesem Zeitpunkt lief in Deisenhausen eine Personensuche nach einem 4-jährigen Kind. Nun konnte sich unsere SEG für die Hilfe in Straß revanchieren und unterstützte die Kollegen aus Krumbach. Der Einsatzleiter Wasserrettung wusste, dass sich unsere Einheit in der Nähe von Deisenhausen befand und beauftragt diese mit der Betreuung der besorgten Mutter. Auch hier konnte die Suche nach kurzer Zeit erfolgreich abgebrochen werden, die kleine war bei bester Gesundheit bei ihrer Oma aufgefunden worden.    Unsere Jugendlichen konnten sich dann gleich ein besseres Bild über einen solchen Einsatzablauf machen und auch die Seite der Rettungsleitstelle kennen lernen.                    

Helmut Graf

Spiel & Spaß Tag im Hallenbad Neu-Ulm

Am 21. Oktober, von 11:00 bis 14:00 Uhr, fand ein Spiel- und Spaß Tag im Neu-Ulmer Hallenbad statt. Ein Team der Wasserwacht Ortsgruppe Neu-Ulm hatte ein vielseitiges Programm für die 26 Jugendlichen im Alter von 8 bis 12 Jahren auf die Beine gestellt. Unterstützt wurde die Aktion von Mitarbeitern des Hallenbades und der Neu-Ulmer Bürgerstiftung „Stiftung Neu-Ulm- Helfen mit Herz“. Die teilnehmenden Kinder wurden in 4 Gruppen eingeteilt, diese traten zu folgenden „Wettkämpfen“ gegeneinander an.

1. „Der lange Weg zur Insel….“
Hier hatten die Kinder einschl. ihres Proviants!! (Pullboy) zuerst vom untergehenden Schiff (Startblock) an die rettende Insel (andere Seite des Schwimmbadrands) zu schwimmen. Die Schwierigkeit dabei war, dass unter einer Folie hindurchgetaucht werden musste. Dabei konnte der „Proviant“ zuerst über das Hindernis geworfen werden. Im Ziel angekommen musste der „Proviant“ in die der Mannschaft gehörenden Wanne geworfen werden.

2. „Schatz taucht auf“
Von einem Taucher wurden Tischtennisbälle mit aufgedruckten Zahlen vom Beckengrund freigesetzt, die Kinder mussten so viel wie möglich einsammeln und sie zum Ufer in ihren Mannschaftstopf werfen. Danach wurden die Ziffern auf den Bällen zusammengezählt und der Mannschaft gutgeschrieben.

3. „Alles klar zum Entern“
Die Mannschaften warteten am Ufer auf den Startpfiff. Gewinnermannschaft war, welche als erste aus einem im Becken fixierten Schlauchboot mit ihrer Teamfahne winken konnte. Gewertet wurde natürlich auch wer als 2.3. oder 4. das Schlauchboot erklommen hatte.

4. „trocken auf’s Boot!“
Die Teilnehmer hatten, Eine(n), am besten den/ die Kleinste, der Gruppe (mit T-Shirt in einer Mörtelwanne) auf das Boot zu bringen, das T-Shirt darf dabei nicht nass werden! bei nassem Shirt entscheidet über die Platzierung zusätzlich die Zeit!

5. "Über die Planke springen lassen“
Jeder aus der Gruppe (je nach Mut und eigenem Zutrauen.) muss soweit wie möglich nach vorne springen OHNE anschließende Schwimmbewegungen. Die Entfernung des jeweils am weitest gesprungen der Gruppe wird am Rand „markiert“, wenn alle Gruppen durch sind, gibt es die Platzierungen 1.2.3.4.

6. „Schatz bergen“!
Die Gruppen (nacheinander) müssen einen unter der Wasseroberfläche schwebenden „Hebesack“ (riesiger Eimer) mit Hilfe von „Pullboys“!!! nach oben zu bringen, dazu müssen die Kinder mit den „Pullboys“ tauchen und diese in dem Eimer wieder loslassen. Die Zeit zählt sobald der „Eimerboden“ an der Wasseroberfläche auftaucht….

7. „Rumfass füllen“
Alle 4 Gruppen müssen mittels einer Kübelkette, Wasser aus dem großen Becken in ihr Rumfass (Mörtelwanne) transportieren. Auch hier zählt die Zeit welches als erstes, zweites, drittes… vollgefüllt wird. Dabei darf keiner springen/ oder rennen.

8. „Boot in Not“
Alle 4 Gruppen müssen nacheinander das Schlauchboot ohne Paddel von einer Uferseite zur anderen transportieren, auch hier wird wieder die benötigte Zeit gewertet.

Den Teilnehmern und den Wasserwachtlern haben die Spiele mit den Kindern großen Spaß gemacht. Zwischen den Spielen gab es auch eine kleine Pause. Da die Aufgaben in der Mannschaft zu lösen waren konnten die Kinder ihre individuellen Fähigkeiten einbringen. Als Abschluss durften alle Kinder bei einer „Siegerehrung“ die gespendeten kleineren Geschenke entgegennehmen.

Helmut Graf

Horst muss gehen!

Nach unzähligen Reanimationsversuchen bei Ausbildungskursen in über 20 Jahren ist es nun Zeit Abschied von „Horst“ zu nehmen. Trotzdem kein Grund traurig zu sein, denn mit Beginn des neuen Rettungsschwimmkurses für Externe Teilnehmer Anfang Oktober, hat die Wasserwacht Neu-Ulm, dem Stand der Ausbildung entsprechenden Ersatz bekommen. „Horst“, eine in die Jahre gekommene Reanimationspuppe, hat nun endlich ausgedient! Sein über 500 Euro teurer Nachfolger, „Ambu Man“, freut sich schon auf seinen ersten „Retter“! Die als Spende vom Spenglerei- und Dachdeckungsbetrieb Franke, aus Neu-Ulm/ Pfuhl beschaffte, neue Reanimationspuppe, erfüllt nun auch alle hygienischen Standards, durch auswechselbare Gesichtsmasken.

Im Bild:Gordon Franke von der Fa. Franke und der stellv. Ortsgruppenvorsitzende Michael Huber

Übrigens… der am 17.Oktober beginnende Rettungsschwimmkurs verfügt noch über ein paar freie Plätze! Infos finden Sie auf www.wasserwacht-neu-ulm.de unter Rettungsschwimmkurs.

Helmut Graf

Triathlon am Ludwigsfelder Badesee

Endlich fand auch einmal ein Triathlon am Ludwigsfelder Badesee statt, wenn auch ein kleiner. Am Samstag dem 23. September stürzten sich 22 Teilnehmer des RSV Finningen, beaufsichtigt vom Wasserrettern der Wasserwacht Ortsgruppe Neu-Ulm, in das 15°C „warme“ Wasser. Die Schwimmstrecke führte bei strahlendem Sonnenschein und glasklarem Wasser, von westlichen Steg um das erste Bade Floß und wieder zurück. Alle 22 Schwimmer erreichten problemlos das Etappenziel und weiter ging es mit dem Fahrrad.

Helmut Graf

SEG-Übung

Am Samstag dem 23.09. gegen 11:30 Uhr wurden die Mitglieder unserer Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung Neu-Ulm zu einem Übungseinsatz an die Illerbrücke gerufen. Den eintreffenden Einsatzkräften bot sich folgende Lage: Eine Person war aus nicht bekannten Gründen von der Autobahnbrücke in die Iller gestürzt. Passanten wollten zur Hilfe eilen, kamen aber aufgrund der Strömungsverhältnisse selbst in Schwierigkeiten. Die erst Aufgabe bei solch einem Einsatz ist immer die Beurteilung der Lage, dies ist umso schwieriger je größer und unübersichtlicher das Einsatzgebiet ist. Schnell konnten 2 Personen geortet werden. Sie wurden von Wasserrettern aus der nicht zu unterschätzenden Strömung gerettet und zur weiteren Versorgung auf eine auch durch den Rettungsdienst erreichbare Kiesbank verbracht. Unfallzeugen hatten aber noch weitere Personen im Wasser gesehen, leider war ihnen der genaue Aufenthaltsort nicht bekannt. Ein zwischenzeitlich zu Wasser gebrachtes Schnelleinsatzschlauchboot war leider aufgrund der Wassertiefe nicht überall einsetzbar. Somit waren weitere Wasserretter gefordert um weitere Teile des Einsatzgebietes abzusuchen. Kurze Zeit später konnten auch die noch 2 vermissten Personen unter Uferbewuchs, an dem sie sich festklammerten, aufgefunden und durch unsere Wasserretter zum Übergabepunkt verbracht werden. 

Helmut Graf

SEG-Einsatz: Fassberung

Am Abend des 10. September entdecker ein Passant ein schwimmendes Fass im Pfuhler Baggersee. Da nicht klar war, ob davon eine Gefährdung für das Gewässer und die Umwelt ausging, wurde neben der Polizei auch die Feuerwehr unsere Schnell-Einsatz-Gruppe Wasserrettung alarmiert. Vor Ort konnte unser Einsatzleiter Wasserrettung zusammen mit der Feuerwehr das Fass aus Ufernähe bergen und unsere noch auf der Anfahrt befindlichen Fahrzeuge konnten abbrechen. Letztendlich wurde festgestellt, dass das Fass ursprünglich an den Badeinseln als Schwimmkörper angebracht war und sich von dort gelöst hatte.

Löwenfest

Am 22. August fand an unserer Wachstation das Löwenfest für 2017 statt. Da einige Mitglieder und Aktive unter dem Sternzeichen Löwe geboren wurden, geben diese ein kleines Fest. Das Besondere in diesem Jahr war, dass unser Manfred Schanz seinen 80. Geburtstag feiern konnte. Bei Wurstsalat und verschiedenen anderen Leckereien sowie Kuchen zum Nachtisch ließ es sich an diesem lauen Sommerabend super feiern. Zusätzlich wurden anlässlich des 80. Geburtstages unseres Wasserwacht Urgesteines kleine Sketche und einige Anekdoten aus seiner langen Wasserwachtzeit vorgetragen.

Vielen Dank an die Spender für das super Fest.

Gf

Neue Wasserretterin

Herzlichen Glückwunsch an Alina Schreier, sie hat am 19. August ihre Prüfung zur Wasserretterin bestanden. Zuvor nahm sie 10 Tage am Jugendausbildungslager in Petersthal teil.

SEG-Einsatz: Vermisstensuche

Am Mittwoch dem 2. August gegen 17:30 Uhr wurde im Raum Thalfingen ein Mann vermisst. Suchhunde hatten eine Spur zur Donau angezeigt. Die mit anderen Rettungsorganisationen alarmierte Wasserwacht Schnelleinsatzgruppe Neu-Ulm brachte sofort nach Eintreffen am Einsatzort ihre Boote zu Wasser. Dann konnte der Einsatz auch schon abgebrochen werden, da die vermisste Person von einer Polizeistreife wohlbehalten an Land aufgefunden wurde.

Helmut Graf

Nabada 2017

Seitens der Wasserrettung an dem bayerischen Ufer der Donau wurden wir bei der Absicherung des diesjährigen Nabadas wieder von vielen Wasserwacht Ortsgruppen unterstützt: Senden, Illertissen, Weißenhorn, Bellenberg, Elchingen, Krumbach, Augsburg Ost, Augsburg Kuhsee, Dillingen und Lauterbach.

Im Einsatz warensomit  80 Einsatzkräfte mit 12 Motorrettungsbooten davon 3 mit Notarzt besetzt, mit den dazugehörigen Zugfahrzeugen, 1 Einsatzleitfahrzeug Wasserrettung, sowie 24 Wasserretter mit Rettungsbrettern. Unterstütztend waren auch wieder je 2 Motorrettungsboote der Feuerwehr und des THW Neu-Ulm mit je 8 Einsatzkräften tätig.

Die Landrettung wurde durch die BRK Bereitschaft Neu-Ulm und den Fachdienst IUK Weißenhorn gestellt. Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte mit 2 Rettungswagen mit Notärzten 2 Krankentransportwagen sowie 3 Fahrzeuge des Fahrdienstes. Außerdem wurde eine SEG Transport und 1 SEG Behandlung für eventuelle Schadenslagen in Alarmbereitschaft versetzt.

Insgesamt waren 40 Hilfeleistungen zu bewältigen, teilweise wurden stark unterkühlte und oder alkoholisierte Patienten mit den Rettungsbooten zu den Übergabepunkten transportiert, bei 7 Patienten war ein Abtransport in eine Klinik nötig. Eine Person wurde nach einer Schiffskollision während des Umzuges vermisst und mit einer größeren Suchaktion mit den Kollegen der DLRG Ulm gesucht. Sie wurde nach ca. 1 Stunde wohlbehalten aufgefunden.

Die komplette Einsatzsteuerung der Wasserrettungseinheiten der Wasserwacht und der DLRG, sowie der Landrettungseinheiten aus Neu-Ulm fand im Einsatzleitfahrzeug des BRK Fachdienstes Information und Kommunikation statt. Die Einsatzleitfahrzeuge der Polizei und des Landrettungsdienstes Ulm standen dabei nebeneinander, um bei Notfällen kürzeste Kommunikationswege zu haben.

Helmut Graf

SEG Einsatz am Naherholungssee Neu-Ulm Ludwigsfeld

Kurz vor 18:00 Uhr wurden die Wasserwacht Schnelleinsatzgruppen von Neu-Ulm und Senden am Sonntag dem 9. Juli an den Ludwigsfelder Badesee gerufen. Ein Passant hatte einen Schwimmer im See beobachtet. Nach einiger Zeit konnte er aber keinen Schwimmer mehr sehen und mutmaßte, dass dieser untergangen ist. Der Umstand, dass einige Kleidungstücke und ein Rucksack ohne einen zugehörigen Besitzer am Ufer lagen, unterstützte den Verdacht auf einen Ertrinkungsunfall, deswegen setzte er richtiger Weise einen Notruf ab.

Sofort nach dem Eintreffen, wurden mehrere Motorrettungsboote zu Wasser gelassen, durch ein Feuerwehrschlauchboot wurde eine Oberflächensuche durchgeführt. 3 Motorrettungsboote der Wasserwacht mit Tauchern der Wasserwacht und des THW Neu-Ulm suchten mittel Taucherschleppstangen die vermeintliche Untergangsstelle ab.

Zeitgleich untersuchten Polizeibeamte die aufgefundenen Gegenstände. Ein im Rucksack befindlicher Mobilfunkvertrag brachte die Beamten auf die Spur der Besitzer. Ein Anruf bei der aufgefundenen Mobilfunknummer brachte die Gewissheit, dass die Besitzer der aufgefundenen Gegenstände sich bei bester Gesundheit im Stadtgebiet aufhielten.

Da aber nicht sicher feststand ob nicht doch eine andere Person untergegangen war wurde die Suche gründlich zu Ende gebracht. Zusätzlich zu den Tauchern suchte das THW mit einem Sonargerät den Seegrund ab. Als auch diese Suche ergebnislos blieb und niemand vermisst wurde, beendete der Einsatzleiter Wasserrettung der Wasserwacht, den Einsatz.

Dieses Beispiel zeigt leider wieder einmal, wie Gedankenlos einige Leute mit ihren Sachen umgehen und was das für Folgen hat.

Vielen Dank an die 59 eingesetzten Einsatzkräfte nur für die Wasserrettung der Wasserwacht dem THW und der Feuerwehr mit insgesamt 13 Tauchern, sowie der Polizei und dem BRK Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit.

Helmut Graf

Infos und News Ausgabe 60 - Juli 2017

Im vergangenen Quartal hat sich in unserer Ortsgruppe viel getan, in gewohnter Weise gibt die neue Ausgabe 60 (Juli2017) unseres Info-Blättles „Infos & News“ einen kompakten Rückblick.Wir wünschen Allen viel Spaß beim Lesen.

In dieser Ausgabe:

  • Ausflug Xtreme Jump
  • SEG-Einsatz am 1.Mai
  • Ausflug der WW-Oldies am 6.5.2017
  • Verpuffung bei Grillfete am See…
  • SEG Einsatz zur Personensuche
  • Neues Motorrettungsboot
  • Zwei SEG-Einsätze zur Rettung von Personen aus der Donau
  • Wasserwacht meets Baywatch
  • Absicherung Einsteintriathlon
  • Filmaufnahem am Ludwigsfelder Baggersee
  • Die rennenden Retter
  • Termine

Die rennenden Retter

Dritter Platz für die "rennenden Retter" des BRK Kreisverbandes Neu-Ulm!!!
76 Läuferinnen und Läufer nahmen am diesjährigen DEE AOK Firmenlauf über 7km an der ratiopharm Arena teil. Egal ob aus dem Haupt- oder Ehrenamt fand sich eine großartige Laufmannschaft. Der Spaß kam bei allen nicht zu kurz und wir freuen uns auf eine starke Mannschaft nächstes Jahr.

Von unserer Ortsgruppe waren mehrere Läufer dabei und insgesamt 6 Einsatzkräfte sicherten gleichzeitig die Laufstrecke entlang des Illerkanals in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Senden mit Wasserrettern ab.

Filmaufnahem am Ludwigsfelder Baggersee

Der regionale Fernsehsender Regio TV Schwaben nahm am 20. Juni kurzfristig Kontakt mit unserer Ortsgruppe auf. Die Redakteure wollten einen kurzen Bericht über Rettungstechniken am Ludwigsfelder Baggersee drehen. Zu dem Termin gleich am Mittwoch vormittag, konnten durch Urlaub oder Schichtdienst  fünf Rettungsschwimmer teilnehmen. Vor Ort führten wir Rettungsübungen mitteles Motorrettungsboot und Spineboard, eine klassische Rettungsbrett Rettung sowie eine mit Baywatchboje durch. Pünklich um 11:00 Uhr war alles abgedeht und schon in der 18:00 Uhr Ausgabe am Abend wurde der kurze Bericht gesendet. Vielen Dank an das Team von Regio TV und den Akteuren unserer Ortsgruppe.

Das Video kann hier angesehen werden: http://www.regio-tv.de/video_titel,-Baywatch-Rettungseinsatz-mit-der-Neu-Ulmer-Wasserwacht-_vidid,128173.html

Wasserwacht meets Baywatch

Zum Kinostart des Baywatch Kinofilms waren wir am Donnerstag Abend im Dietrich Kino Neu-Ulm mit einer Ausstellung vor Ort und informierten über unsere Arbeit als Rettungsschwimmer, unser Material und die zahlreichen Möglichkeiten bei uns mitzumachen.

Absicherung Einsteintriathlon

Am 28. Mai um exakt 9:55 Uhr stürzten sich die ersten Triathleten in die nur um die 17°C "warme" Donau. Bei strahlenden Sonnenschein und einem optimalen Wasserstand fanden sie die ideale Bedingungen vor. Unser Einsatzauftrag beinhaltete die Absicherung der 2. Streckenhälfte, die erste wurde von den Kollegen der DLRG beaufsichtigt. Der Einsatz endete ohne besondere Vorkommnisse um 15:30 Uhr. Im Einsatz waren insgesamt 25 Einsatzkräfte, ein Einsatzleitfahrzeug der Kreis-Wasserwacht, 4 Motorrettungsboote mit Zugfahrzeugen, 2 Sit-Up-Kajaks und 6 Rettungsbretter mit Wasserrettern. Vielen Dank an die uns unterstützenden Ortsgruppen Weißenhorn und Elchingen.

Helmut Graf

Zwei SEG-Einsätze zur Rettung von Personen aus der Donau

Sowohl am Freitag also auch am Samstag Abend (26. und 27. Mai) wurde unsere Schnell-Einsatz-Gruppe jeweils zur Rettung einer Person aus der Donau auf Höhe des Stadtgebiets alarmiert. Es machten sich sofort zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg, jedoch wurde bei beiden Einsätzen die betroffene Person bereits vor dem Eintreffen unserer Fahrzeuge aus dem Wasser gerettet, sodass wir die weitere Anfahrt beenden konnten.

Neues Motorrettungsboot

Ende April konnten wir beim Hersteller ein neues Motorrettungsboot für den Pfuhler Badesee abholen. Dieses ersetzt ein Schlauchboot, das nach 25 Jahren treuen Dienstes seinen Ruhestand mehr als verdient hat. Das neue Boot ist komplett aus Aluminium gefertigt und ist mit einem umweltfreundlichen 25 PS Vier-Takt-Außenbordmotor ausgestattet.

Als Sonderwunsch unserer Ortsgruppe sind 4 Räder am Bootsrumpf montiert, damit kann das Boot auch bei Hochwasser-Einsätzen optimal eingesetzt werden. Beim Hochwasser 1999 war das alte Schlauchboot im Einsatz, hier war ein großes Problem, dass bei den ständig wechselnden Wassertiefen im Stadtgebiet Neu-Ulm, die Boote während des Personentransports durch Untiefen immer wieder aufgehalten wurden - mit den Rädern ist dies nun kein Problem mehr.

Seinen ersten Einsatz hat unser neues Boot bei der Personensuche am 8. Mai hinter sich gebracht. Hier war an dem Boot unser Unterwassersonargerät zur Absuche des Sees montiert, dies wäre bei dem ausgemusterten Schlauchboot nicht möglich gewesen. Nun kann das Sonar an allen unseren Einsatzbooten montiert werden.

Das Boot wurde uns aus Mitteln des Bayerischen Rettungsdienst Gesetztes zur Verfügung gestellt, die zusätzlichen Räder (die ca. 700€ kosten), müssen wir leider selber bezahlen. Dafür suchen wir noch Spender, die uns gerne unterstützen würden.  

Helmut Graf

SEG Einsatz zur Personensuche

Zu einer schon länger andauernden Suchaktion nach einer 85 jährigen Dame, wurde am 8. Mai unsere Schnelleinsatzgruppe alarmiert. Suchhunde hatten beim Naherholungssee in Pfuhl angeschlagen. Unsere Aufgabe war dann, den See mittels unseres Unterwassersonars abzusuchen. Da wir auch bei anderen Einsätzen zusammenarbeiten informierten wir auch den Tauchtrupp des THW Neu-Ulm. Somit hatten wir zwei Suchboote mit Unterwassersonar zur Verfügung. Zeitgleich suchten Tauchtrupps der Wasserwacht und des THW die Umgebung der in den See ragenden Stege ab. Leider konnte die Frau nicht gefunden werden. Wir hoffen, dass dies bald geschieht.

Helmut Graf

Ausflug der WW-Oldies am 6.5.2017

Ein Jahr ist vorbei und wir starten wieder zu unserem jährlichen Oldie-Ausflug. Es ging dieses Mal nach Uffenheim-Gollhofen-Stetten o. Lonetal. Omnibus Missel mit Busfahrer Lothar begleitete uns wieder auf dieser Fahrt. Pünktlich um 7 Uhr 30 fuhren wir los vom Parkplatz Donaubad, auf die A 7, mit Sonnenschein und ruhigem Verkehr, nach Uffenheim in Mittelfranken.

Unser Ziel war die Spezialgärtnerei Currlin Orchideen. Dort erhielten wir vom Chef Herrn Zeuner eine Führung. Er erklärte uns wie man Orchideen pflegt, umtopft und düngt. Die verschieden Züchtungen von ca. 1500 Orchideen, war auch für die Männer interessant. Der Besuch des Urwaldhauses war noch ein besonderer Hingucker. Anschließend konnten die wunderschönen Blumen gekauft werden.

Um 11 Uhr 30 fuhren wir nach Gollhofen-Gasthaus zum Stern zum zweiten Frühstück. Von Frau Schmidt wurden wir vor dem Eingang empfangen und in den Saal geführt. Wir konnten unseren Hunger stillen mit Weißwurst oder Wiener. Dann ging es gestärkt zur Stadtführung nach Uffenheim. Am Schlossplatz wurden wir von 2 Stadtführern erwartet. Es wurden 2 Gruppen gebildet. Das Schloss, eine ehem. Wasserburg, wurde ab 1266 vom Hohenloher-Hochadel erbaut und 1734 als Jagdschloss vom Markgrafen zur Reiherjagd umgebaut. Die Stadtbefestigung mit 2 Toren und Türmen stammen aus dem 14.J. Die Gruppe, die gut zu Fuß war, stieg 100 Treppen auf den Würzburger Torturm hinauf und besichtigte die Türmerwohnung. Die Spitalkirche von 1360 wurde von Gerlach zu Hohenlohe gestiftet. Von 1792-1806 kam Uffenheim unter preußische Herrschaft den Hohenzollern, 1806 zu Bayern. Nach der Führung stärkten wir uns im Cafe Ritter mit Kaffee und Kuchen.

Gegen 16 Uhr 30 verließen wir Uffenheim, eieder auf die A7 ging es Richtung Heimat nach Stetten o. Lonetal zum Restaurant-Hotel Mohren wo wir auch schon erwartet wurden zum Abendessen. Gutes Essen, freundliche Bedienung - ein guter Abschluss für einen schönen und interessanten Tag. Die Rückfahrt ca. 20 Uhr nach Neu-Ulm verlief auch gut, jetzt wurden wir vom Regen begleitet und kamen um 20 Uhr 45 am Parkplatz an.

Griseldis Lemmermann

SEG-Einsatz am 1.Mai

Um 13:02 Uhr alarmierte die ILS Donau-Iller die Wasserwacht SEGen Neu-Ulm und Senden, sowie den Tauchtrupp des THW und die Feuerwehr Neu-Ulm, zu einem etwas ungewöhnlichen Einsatz. Am Naherholungsgebiet Ludwigsfeld begab sich eine Kuh auf Maiwanderung. Sie war mit mehreren Artgenossen aus ihrer Weide ausgebrochen und schaffte es als Einzige bis zu einer steilen, stark bewachsenen Böschung die direkt in den Baggersee führt. Der Besitzer konnte die Kuh nicht mehr sehen und befürchtete, dass sie im Baggersee ertrunken sei. Als bei einer Lageerkundung mit dem Wasserwacht Einsatzboot im relativ klaren, ca. 3,5m tiefen See die Kuh nichts zu enddecken war , entschloss sich der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst (EL WRD) die Suche mittels einer großen Schleppstange mit Wasserrettern durchzuführen. Parallel suchten Einsatzkräfte des THW das Ufer von der Einsturzstelle, und an möglichen Ausstiegstellen ab. Diese Suche hatte Erfolg, das verängstigte Tier hatte sich in einem dichten Buschwerk am Ufer versteckt. Nun konnte der Besitzer die Kuh wieder einfangen und zurück auf die Weide bringen. Die 23 Wasserwacht sowie die 15 THW Einsatzkräfte konnten abbrechen und zurück zu ihren Standorten fahren.

Helmut Graf

Verpuffung bei Grillfete am See…

Zu einer folgenschweren Verpuffung ist es letztes Wochenende auf dem Grill durch den Einsatz von Brandbeschleuniger gekommen. Da der Ort der Grillparty zudem noch sehr unglücklich gewählt war, nämlich auf dem Badefloß des Elchinger Naherholungsee, wurde es für die Rettungskräfte zudem schwierig hier Hilfe zu leisten…. Es galt hier einen der in Panik geratenen Partyteilnehmer direkt aus dem Wasser zu retten, 2 hilflose, mit Brandwunden und einer Rauchvergiftung Verletzte vom brennenden Floß in Sicherheit zu bringen, sowie 3 weitere Vermisste zu suchen und zu versorgen… Dabei ergab es sich, dass Einer davon auf der Schwimmstrecke zum Ufer wohl untergegangen ist…

Gott sei Dank handelt es sich bei diesem Einsatzszenario nur um eine Übung unserer Schnell-Einsatz-Gruppe. Trotz des vielleicht übertrieben wirkenden Szenarios, wurde wieder einmal sehr darauf geachtet, eine möglichst realistische Situation zu schaffen. So mussten Einsatzleiter, Wasserretter mit Schnorchelausrüstungen, Bootsführer, Rettungstaucher, Signalmänner, Sanitätspersonal und alle weiteren Einsatzkräfte Hand in Hand und unter hohem Zeitdruck die Aufgaben meistern!

Am Ende der Übung gab es noch eine gemeinsame Besprechung, wo und wie manches vielleicht doch noch optimiert werden könnte. Dennoch war das Fazit der Übungsleitung und von Allen, dass dies eine sehr gelungene, sowie anspruchsvolle Übung war, die insgesamt mit Bravour abgearbeitet wurde.

Nach dem gemeinsamen säubern und aufräumen gab es noch eine stärkende Pizza für alle.

Vielen Dank hier noch einmal an Alle Einsatzkräfte, aber auch im Besonderen den Mimen und der Gemeinde Elchingen.

Gordon Franke

Ausflug Xtreme Jump

Am 11. April war es so weit, wir haben die neue Jugendleiterperiode mit einem auspowernden Ausflug gestartet.
Mit 12 Jugendlichen und 4 Betreuern ging es ab ins Xtreme Jump nach Böfingen. Die ersten Sprungversuche sahen ein bisschen unbeholfen aus, doch bald zeigten wir unser ganzes „Können“ und versuchten uns bei Saltos, Handstandüberschlägen und manche liefen sogar an der Wand entlang.
Ein weiteres Highlight war der Gladiatorbalken, bei dem Groß und Klein, über einer prallgefüllten Schnitzelgrube, ihre Stärke und Standhaftigkeit testen konnten.

Ich bedanke mich bei den Kids und Betreuern für die wirklich coole Sprungstunde, ich glaube das nächste Mal buchen wir gleich zwei.

Melanie Harder

Sanitätsdienst Eislaufanlage

Mit dem Ende der Saison der Eislaufanlage enden auch unsere wöchentlichen Sanitätsdienste in der Eisdisco. Vom 29. Oktober bis 1. April haben unsere Einsatzkräfte bei 23 Diensten insgesamt 271 Stunden geleistet und 43 Patienten versorgt. Dabei galt es Kopfplatzwunden, verstauchte Handgelenke, Schnittverletzungen und sogar einen gebrochenen Arm und ein Sprunggelenk zu behandeln. Ein Dank gilt unseren Einsatzkräften für die tatkräftige Unterstützung bei den Sanitätsdiensten und dem Team der Eislaufanlage für die sehr gute und reibungslose Zusammenarbeit.

Maximilan Frank

Langer kalter Einsatz

Am 27. Januar waren einige Mitglieder unserer Schnelleinsatzgruppe ab 9:30 Uhr bei Minusgraden zur Absicherung von Bergungsarbeiten eines teilweise gesunkenen Schiff auf der Donau im Einsatz.

Das Schiff war Anfang der Woche aufgrund eines extrem niederen Wasserstandes gekippt und voll Wasser gelaufen. Kollegen des THW, der Feuerwehr Neu-Ulm, der Bereitschaft, sowie mehrere Privatfirmen arbeiteten Hand in Hand um das Schiff zu bergen.

Zuerst mussten große Mengen mit Öl kontaminierten Wassers aus dem Schiffsrumpf gepumpt werden, diese wurde von einer Spezialfirma mittels Tankwagen entsorgt. Zwischenzeitlich bauten THW Kräfte Geländer und Aufbauten von dem Schiff ab. Unsere Wasserretter standen ständig mit einem Rettungsboot bereit um ins Wasser fallende Helfer sofort retten zu können. Glücklicher weise war dies nicht nötig. Allerdings brach gegen 16:00 Uhr am Bug des havarierten Schiffes bei Flex-Arbeiten ein Feuer aus. In kürzester Zeit war das gesamte Vorschiff durch dichten Rauch unpassierbar. Dadurch konnten zwei Einsatzkräfte des THW das Schiff nicht mehr verlassen. Diese wurden sofort von unserer bereitstehenden Bootsbesatzung aufgenommen und an das sichere Ufer gebracht. Der Brand konnte von der in Bereitschaft stehenden THW Brandwache rasch wieder gelöscht werden. Ein zur Sicherheit alarmierter Löschzug der Feuerwehr konnte seinen Einsatz wieder abbrechen.

Die weitere Bergung zog sich allerdings lange hin, weil immer neue, mit kontaminiertem Wasser, gefüllte Hohlräume entdeckt wurden und erst leer gepumpt werden mussten. Erst gegen 19:00 Uhr konnte der Kran das Schiffswrack aus dem Wasser heben und auf einen bereitstehenden Tieflader absetzen. Wegen des anschließenden Transports zum letzten Ankerplatz, einem Schrotthändler, mussten einige Straßen komplett gesperrt werden.

Solche extrem langen und bei winterlichen Verhältnissen nicht einfachen Absicherungsarbeiten zeigen wie im vorliegenden Fall, dass das Einsatzpersonal immer auf den Einsatzauftrag konzertiert sein muss, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Der Einsatz war erst um 21:00 beendet

Helmut Graf